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Nachhaltigkeit

Wir tragen zu nachhaltigen Veranstaltungen bei

NACHHALTIGKEIT BEI VERANSTALTUNGEN UND KONGRESSEN.

Das Thema Nachhaltigkeit rückt bei Veranstaltungen und Kongressen immer mehr in den Mittelpunkt. Das ist aus unserer Sicht eine sehr positive Entwicklung, die auch von den Besuchern zunehmend geschätzt wird. Auch im QuickSpace ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.

Quickspace trägt auf 3 Arten zur Nachhaltigkeit bei.

 

DAS NACHHALTIGKEITS-TOOLKIT FÜR IHRE VERANSTALTUNG

1. TESTEN SIE JETZT, WIE NACHHALTIG SIE SIND

Im Jahr 2018 wurden in Deutschland laut Untersuchungen rund 351,2 Millionen Tonnen Abfall erzeugt. Und während die Menge des erzeugten Abfalls je nach Veranstaltung variiert, bleibt die Menge des freigesetzten Abfalls pro Person immer noch hoch. Laut script events Amsterdam zeigen die Kennzahlen, dass mindestens 1 Liter Abfall pro Person, alle 4 Stunden erzeugt wird. Das ist ein ziemlich großer Kohlenstoff-Fußabdruck, der erzeugt wird. Diese Kennzahlen basieren auf den Besuchern während einer Veranstaltung und konzentrieren sich auf den Verbrauch. Wenn wir jedoch das Gesamtbild einer Veranstaltung betrachten, wie z. B. die Logistik, die Erreichbarkeit vor Ort, den Energie- und Wasserverbrauch, das Catering (Materialien), die Abfallentsorgung und das Recycling, den Papiermüll, den Einsatz von Kommunikation zur Abfallvermeidung und den produzierten (chemischen) Abfall aus der Reinigung u. a., dann ist die tatsächliche Anzahl von Litern Abfall pro Person und Veranstaltung höher. Und da diese Faktoren schwer zu messen sind, können wir unseren Einfluss auf die Umwelt nur reduzieren, indem wir uns selbst anpassen.

Der Green Event Scan von OVAM misst Ihre Veranstaltung anhand von 8 Themen: Raum, Sammeln, Material, Abfall, Energie, Wasser, Mobilität und Politik, und hilft Ihnen, einen Einblick in Ihre Nachhaltigkeit zu geben. Die ISO 20121 kann mit einem Rahmen helfen, während Ihrer Veranstaltung nachhaltiger zu handeln, im Vergleich zu einer “Nachhaltigkeits-Checkliste”, die unter Greenwashing fällt.

2. DENKEN SIE AN ALTERNATIVEN AUSSERHALB DER MÜLLTONNE

Wenn es um die Abfallentsorgung geht, denken die meisten Menschen an die Mülltonne. Doch Recycling ist nicht immer nachhaltig und nicht alles kann recycelt werden. Zum Beispiel geht seit 2018 ein Großteil unseres recycelbaren Mülls in mehrere Länder, da China unseren Müll nicht mehr annehmen will. Das bedeutet aber mehr Transport und andere komplexe Maßnahmen wie Abfallquoten und (höhere) Zölle. Laut plasticsoupfoundation wurden seit 1950 nur 9% des gesamten produzierten Kunststoffs recycelt. Und obwohl es wiederverwertbaren Kunststoff gibt (Kategorien 1 bis 6), fällt der meiste Kunststoff unter Kategorie 7 (sonstiger Kunststoff), der verbrannt wird, da mit ihm nichts anzufangen ist.

Glücklicherweise gibt es mehrere Alternativen für die Entsorgung von Abfällen, wie z. B. Recycling, Renovierung oder Spende von Abfällen. Das muss kein Geld kosten und Sie tun anderen einen Gefallen. Als Unternehmer können Sie zum Beispiel über den afvalmarkt.nl (Niederlande), waste-outlet.com oder sogar über soziale Medien wie den Facebook-Marktplatz Industrieabfälle kaufen, verkaufen oder spenden. Es gibt auch Künstler und kreative Organisationen, die dem Abfall ein neues Konzept geben (Trash Art), und einige nehmen gerne Abfall an. Essensreste von Veranstaltungen können an Lebensmittelbanken oder Kompostierbetriebe gespendet werden.

3. PRÜFEN SIE IHRE LIEFERANTEN

Bei unzähligen Lieferanten von Materialien und Produkten bedeutet ein schönes Preisschild nicht immer schön für die Umwelt. Laut OECD hat der internationale Transport Auswirkungen auf die Umwelt, aber es ist schwierig, Rückschlüsse darauf zu ziehen, wie schlimm die Auswirkungen sind. Klar ist, dass der internationale Güterverkehr dank der leichten Verfügbarkeit von Produkten einen Aufwärtstrend aufweist. Dies hat zur Folge, dass die vorgelagerte Sichtbarkeit in der Lieferkette in Bezug auf CSR sehr eingeschränkt ist. Im Folgenden finden Sie daher einige Alternativen, was Sie tun können:

● Wählen Sie lokale Lieferanten und Partnerschaften.
● Mieten Sie, statt zu kaufen.
● Achten Sie auf Nachhaltigkeitssiegel mit Integrität wie ISO 140001 oder B-Corp.
● Überwachen Sie die CSR-Aktivitäten des Lieferanten (jährlich), z. B. mit einer Sustainable Scorecard.
● Nehmen Sie eine Nachhaltigkeitsberatung in Anspruch, zum Beispiel über meetgreen.
● Beziehen Sie Ihren Lieferanten in geschäftliche Entscheidungen und Erwartungen mit ein.
● Überprüfen Sie, dass Ihr Lieferant kein Greenwashing betreibt.

4. NACHHALTIGE TECHNOLOGIE NUTZEN

Eine grüne Wirtschaft kann nur mit einer sauberen Form von Technologie und Innovationen existieren. Und das bedeutet den Bedarf an stabilen und robusten Prozessen, was unter anderem dazu beiträgt, dem Abfallstrom in der Eventbranche den Kampf anzusagen. Einer der größten Übeltäter in der Eventbranche sind laut afvalonline “Einwegprodukte”, wie Plastikbecher und -teller, Plastiktüten, Einweggeschirr, aber auch Werbematerialien und (Plastik-)Goodies tragen zum Problem bei. Glücklicherweise wurden dank der technologischen Entwicklung neue Produkte und Methoden entwickelt, die Ihre Veranstaltung grün und gut aussehen lassen, wie z. B.:

● Biologisch abbaubare Becher, Essgeschirr, Taschen und Teller.
● Elektronische Werbematerialien.
● Taschenaschenbecher als Goodies; zum Beispiel von cleanpicnic.
● Nutzung von Online-Kanälen zur Verteilung von Nachrichten wie Programmheften, Flyern, Einladungen, aber auch zur Begrenzung von Schreibwaren.
● Wasser aus dem Wasserhahn schöpfen, eventuell mit einem Leitungswasserkühler.
● Absprache mit dem Catering, um Fleisch durch Fleischersatz zu ersetzen.

5. KREATIV KOMMUNIZIEREN

Kommunikation ist und bleibt der einfachste Weg, Teilnehmer in Ihre Nachhaltigkeitsmission einzubinden. Als Organisator haben Sie eine einflussreiche Rolle und können Menschen für Ihre Nachhaltigkeitsziele begeistern. Doch obwohl die Kommunikation an sich einfach ist, wird sie immer noch (unbewusst) ineffektiv betrieben. Das muss nicht an falscher Wortwahl, Text auf Material oder äußeren Faktoren wie Ton (Lärm) liegen, sondern kann auch unschuldig durch Fehlinterpretation oder Fehlwahrnehmung entstehen.
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, Ihre Botschaft auch ohne den Einsatz von Worten effektiv zu vermitteln. Zum Beispiel, indem Sie die Teilnehmer für wiederverwendbare Becher bezahlen lassen und ihnen das Geld zurückgeben, wenn sie diese zurückgeben. Kommunizieren Sie ein Schild mit Ihrer Umweltmission, damit die Teilnehmer sehen, was mit ihrem (wiederverwertbaren) Abfall passiert und sich stärker eingebunden fühlen. Oder machen Sie den Teilnehmern nach einer Veranstaltung über https://myeventfootprint.com/ bewusster, wie nachhaltig sie handeln.

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